Gästebuch

Gästebuch - Anzahl der Einträge: 239

Neuer Eintrag Neuer Eintrag
<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 [10] 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 >> 

claas@voigt.ag http://www.voigt.ag Am 21.10.2010 schrieb Claas aus Hamburg:

Hallo in die Runde,
ich kann die Veranstalter des BC voll verstehen und ich hätte es wahrscheinlich ähnlich gemacht. Die Spendenformel lautet doch=
Teilnehmer*Betrag-Kosten=Spende. Wenn in 2011 nur ein Teilnehmer mehr als 17,5% der letztjährigen Teilnehmer kommen, ist das Ziel voll erreicht. Und ganz nebenbei sinkt der Aufwand wegen der deutlich geringeren Teilnehmerdichte massiv.
Ich werde nicht kommen. Nicht dass ich eine Spende in Höhe von 200 € für unangemessen erachte. Aber wenn ich so viel Geld spenden möchte, dann möchte ich einen persönlichen Bezug dazu haben. Nach Göttingen habe ich keinen, also leider muss die BC2011 ohne mich stattfinden.

Gruß aus Hamburg

Am 20.10.2010 schrieb Sandra aus Göttingen:

Diese Diskussion wird nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen, da es kein richtig oder falsch gibt. Allerdings sollte man nicht den eigentlichen Sinn der BC aus den Augen verlieren. Die Organisatoren wollen lokal, also in Göttingen und um Göttingen herum, etwas bewegen und Projekte unterstützen. Wenn jeder irgendwo hinspendet wird es irgendwann undurchsichtig. Da bliebe höchstens die Möglichkeit einen festen Betrag der Einnahmen (bspw. 80%) vor Ort zu spenden und per Läuferbefragung vielleicht noch andere Projekte überregional zu bedenken. Das könnte allerdings auch wieder Diskussionen nach sich ziehen, weil vielleicht die Organisation, der man selbst etwas geben wollte, nicht bedacht wird. Darüber sollte man sich dann von vorne herein klar sein, als Starter.
Die Erhöhung der Startgebühr an sich finde ich in Ordnung, allerdings ist sie für viele in dieser Höhe wahrscheinlich nicht nachvollziehbar, was mir auch so geht. Ich verstehe alle Leute, die hier bspw. als Päarchen antreten wollten und plötzlich nicht mehr 70, sondern 400€ zahlen sollen, die ganzen Kosten, die noch drum herum entstehen nicht mit eingerechnet. Mein Freund ist dieses Jahr gestartet und wird auch beim nächsten mal dabei sein. Wir beide studieren noch und kommen nicht aus gut situierten Familien, sondern finanzieren unser Studium über Minijob und Bafög, bzw. einer halben Stelle an der Uni. Uns geht es finanziell also auch nicht pralle und ich war daher nicht sonderlich angetan vom Vorhaben meines Liebsten. Aber er hat sich überwunden und im Freundeskreis von der BC erzählt und Anerkennung anstatt Spott oder ein müdes Lächeln geerntet. Viele Freunde haben sofort zugesagt etwas zum Stargeld dazu zu geben und wenn es nur mal eine leere Wasserflasche (immerhin 25ct) war. Zusammen mit unserer Familie, die teilweise auch nur zwischen 1 oder 5€ spenden konnte, sind wir auf einem guten Weg, das Geld bereits Ende diesen Monats zusammen zu bekommen. Und daher vertsehe ich nicht, wenn manche Leute hier oder in anderen Foren von Betteln gehen sprechen. Ist es nicht vielmehr eine Mund-zu-Mund-Propaganda für den ASFM. Selbst Freunde von Freunden, die wir nicht kennen, haben einfach mal so kleine Beträge dazu gegeben, nur weil sie davon gehört haben und es gut fanden. Natürlich kann man das vielleicht nicht jedes Jahr machen, aber wir haben auch schon Zusagen für die BC 2012 (unaufgefordert!!) bekommen, andere wiederum haben auch schonmal genervt reagiert-aber da muß man drüberstehen-und gespendet haben sie letztendlich doch etwas :) . Wenn man dann sagt, wir hätten gebettelt, dann immerhin für einen guten Zweck ;). Also nur Mut, erzählt von der BC und vielleicht geht es euch so wie uns und ihr werdet von euren Freunden überrascht sein! Und mal ganz ehrlich, wenn man sich dafür vor seinen Freunden schämen muss...
Und in anderen Foren darüber zu sinnieren, wieviel Starter man braucht, damit man überhaupt auf das Spendenergebnis vom letzten Jahr kommt und darauf zu hoffen, dass die Veranstalter sich übernommen haben, lässt mich immer wieder daran zweifeln, warum man überhaupt schonmal bei der BC angetreten ist-organisiert durch den Verein Ausdauersport für MENSCHLICHKEIT...(ich will hier niemanden als unmenschlich hinstellen, aber vielleicht regt es ja mal zum nachdenken an..)

viele Grüße,
Sandra

Am 20.10.2010 schrieb Hauke König:

@Wolfgang: Jepp !!!

Am 20.10.2010 schrieb Wolfgang Schäper aus Northeim:

Ich bin erstaunt über die emotional geführte Diskussion, die durch die Erhöhung des Startgeldes in Gang gesetzt wurde. Ich verstehe die Aufregung nicht. Natürlich ist die Erhöhung des Startgeldes auf 200 Euro auch für mich unerwartet und bemerkenswert. Aber sie passt für mich nahtlos in das Bild, das ich mir in den beiden letzten Jahren von den Organisatoren der BC machen durfte: mutige und konsequente Ausdauersportler, die ganz und gar ohne eigenes Profitdenken eine großartige Veranstaltung aus dem Boden gestampft haben. Und auch die Startgelderhöhung auf 200 Euro ist mutig, ist konsequent, und denkt allein an das Ziel, möglichst viele Spendengelder für einen guten Zweck zu sammeln, selbstlos und ohne eigenes Profitdenken. Ich finde das großartig und wünsche den Organisatoren, dass ihr Konzept aufgeht.
Von meiner Seite also, im Gegensatz zu manch anderen Wortbeiträgen dieses Gästebuches:
volle, uneingeschränkte Zustimmung zur Erhöhung des Startgeldes!

Am 19.10.2010 schrieb Stephane:

Die misshandelten Meerschweinchen waren ein Vorschlag aus diesem Gästebuch/Thread und die Taliban aus einem anderen (RunnersWorld glaube ich). Da ging es darum ob man lieber für kleine Organisationen in der Nachbarschaft oder für große Hilfswerke, die dann beispielsweise in Pakistan den Flutopfern helfen, spenden soll. Was in Pakistan mit Spenden- und öffentlichen Geldern geschieht weiß jeder der es wissen möchte. Ich bin davon ausgegangen das dieser Kontext bekannt ist ansonsten wäre was ich geschrieben habe natürlich missverständlich gewesen. Keinesfalls wollte ich die Organisationen denen die Einnahmen der Brocken Challenge zufließen sollen mit einer fundamentalistischen islamischen Vereinigung gleichsetzen oder den Leuten die seit Jahren ihre Freizeit unentgeltlich für dieses Ereignis opfern unreine Motive unterstellen. Ich bin absolut sicher das von den Startgeldern jeder Pfennig die angegebenen Empfänger erreicht.
Nachdem das geklärt ist bleibt mein ursprünglicher Punkt valide.
Mfg Stephane

Am 19.10.2010 schrieb Bibo:

"Wer also wirklich viel Gutes tun möchte läuft 80km um sein Haus und spendet 400 Euro für misshandelte Meerschweinchen, die Taliban oder eben das Hospiz."
Auf dieser Ebene vergeht mir die Lust konstruktiv zu antworten!!! Einfach erbärmlich!

Am 19.10.2010 schrieb Stephane:

Da es noch niemand gesagt hat es aber sicher viele denken:
Der Eigentlich Unterschied zu dem Model der letzten Jahre ist, dass damals die Organisatoren 35 Euro pro Teilnehmer gespendet haben, woran sich nichts geändert hat, aber das jetzt zusätzlich die Teilnehmer 165 Euro spenden müssen. Für den Läufer macht es ja rein monetär keinen Unterschied ob seine Anmeldegebühr für den Betrieb eines Hospizes verwendet wird oder das Organisationskomitee sich damit eine neue Yacht kauft. Auch jemand der keinerlei karitativen Ambitionen hegt wird nichts gegen das bisherige Spendenmodell haben wenn sich die Gebühren einigermaßen im Rahmen gleichartiger Veranstaltungen bewegen was aber damit eindeutig nicht mehr der Fall ist.
Von den Läufern aber nimmt sicher fast keiner oder keiner in erster Linie teil um zu spenden. Ansonsten wäre es ja viel effektiver nicht nur nicht teilzunehmen und die 200 Euro für die Anmeldung trotzdem zu spenden sondern auch die Anfahrtskosten-, Unterbringungs- und Materialkosten die sich für Teilneher die von weiter her anreisen müssen schnell auf nochmal diese Summe belaufen können. Wer also wirklich viel Gutes tun möchte läuft 80km um sein Haus und spendet 400 Euro für misshandelte Meerschweinchen, die Taliban oder eben das Hospiz.
Natürlich handelt es sich bei der Brocken-Challenge um das Kind der Veranstalter mit dem sie verfahren können wie sie es für Richtig halten aber für mich persönlich und den Reaktionen im Gästebuch und in anderen Foren nach zu schließen für viele andere auch, bedeutet diese Neuerung nicht mehr an einem Abenteuer teilhaben zu können/wollen auf das ich mich lange Zeit vorbereitet und gefreut habe. Das ist sehr bedauerlich.
Mfg Stephane

ralf.paufler@web.de Am 18.10.2010 schrieb Ralf Paufler aus Wiesbaden:

Nein, ich habe es nicht vergessen…! Diesen tollen Lauf, der mir diese Eindrücke vermittelt hat, wie ich sie gesucht habe…!Ich habe es nicht vergessen, diese Gruppe ,genannt ASFM…. Diese Gruppe, die diesen besonderen Lauf organisiert hat und dabei fast übermenschliches geleistet hat. Sie haben es geleistet als ihren Beitrag für die Sache, die eine Gute ist. Selbstlosigkeit wie man sie „erwartet“, wenn man für einen guten Zweck arbeitet.
Menschen die einen solchen Lauf „erfinden“ und dafür Dutzende von Leuten „hintenrumheben“ müssen. Die von Pontius zu Pilatus laufen um ihre Idee zu verwirklichen, die gehören unterstützt. Denn es gibt immer weniger von Ihnen
Die meisten Menschen die dieses nicht leisten wollen oder können, sollten doch zumindest diese Menschen bzw. der Sache die sie dienenmonetär unterstützen.Und zwar von denen die an diesem Event ihre Freude haben. Das ist der Geist so vieler Veranstaltungen
Der niedrige Mindestspendenbeitrag, (der auch von mir nicht nenneswert aufgestockt wurde) sollte dazu ermuntern, freiwillig mehr für die durch diese Veranstaltung geförderten Projekte zu spenden. Doch die Bereitschaft dazu ist niedrig, da all zu oft zu Spenden aufgerufen wird und Enthüllungsstories über den Verbleib des Geldes die Spender verunsichern.
Wer die Gruppe der ASFM Mitglieder kennengelernt hat, der weiß.dass diese Menschen über jeden Verdacht erhaben sind. Mehr noch , sie hatten schon wieder eine gute Idee. So gut, dass man sich vor Nachahmern fürchten muss….
Jetzt kommen wir zu meiner sagen wir mal Kritik…
Das erhöhte Startgeld selbst stellt nicht das eigentliche Problem dar. Die Möglichkeit dass wir alle zu kleinen ASFMlern werden und Geld sammeln wurde bereits erörtert. Viele werden diesen Weg nicht gehen wollen, da es ja trotz des Benefizcharakters der Veranstaltung doch in erster Linie ein unvergesslicher Lauf ist für den, der ihn bestreitet. Es liefe also auf eine verkappte Unterstützungsaktion des Startes hinaus (zumindest würde es von Kollegen oder Bekannten des Starters so gesehen).
Auch ist gut überlegt worden, die Unterstützung auf nationale oder internationale Ebene auszuweiten, um beispielsweise ortsfremden Firmen das Spenden zu erleichtern, da nicht nur Projekte im unmittelbaren Umfeld Göttingens begünstigt werden. Ein wichtiger Punkt, wenn man, wie ich, in Wiesbaden wohnt. Nur, bekomme ich dann von der Firma gesagt, dass man lieber im regionalen Umfeld meiner Firma spenden will, da jeder erst vor seiner eigenen Haustür kehrt.
Außerdem kann man den Geldfluss in internationale Großprojekte nicht überwachen…
Kurzum wäre es wohl (für mich) das beste einmal im Monat etwas Geld zurückzulegen, oder auf die ein- oder andere Anschaffung zu verzichten.Das läge im Rahmen meiner Möglichkeiten und so würde ich versuchen dass Geld selbst aufzubringen….
Bleibt eine Frage und die hört sich vielleicht nach einer abstrakten Bedrohung an
Ich habe Angst vor Nachahmern…Solltet ihr Erfolg haben (was ich euch wünsche). Was wäre wenn in Zukunft sehr viele Läufe (unter dem Deckmäntelchen einer Benefizveranstaltung).mit so hohen Startgebühren aufwarten würden ???
Muss man dann, wenn man laufen will, vorher viel, viel Geld sammeln???
Und was ist mitLäufen deren Organisatoren weit wenigerl Herz , oder sogar bewusst oder unbewusst betrügerische Absichten haben ???
Wenn irgendwelche dubiosen Kanäle bedient werden??? Solch´ein System , so gut es ist, birgt genau diese Gefahr.
Was dann ???
Ich denke, ich werde versuchen das Geld aufzubringen in der Hoffnung, dass ihr die Ausnahme bleibt und die einzigen die ihre Veranstaltung der Art finanzieren.
Oder vielleicht gibtes in 2012 ein neues Konzept???
Ich denke das 2011er hat Schwächen…

Viele Grüße aus Wiesbaden
Ralf Paufler

alpturan@web.de http://www.ffl-extremsport.de/ Am 18.10.2010 schrieb Alp Turan aus Apelnstedt:

Hallo,
schade, wäre 2011 gerne mitgelaufen, aber 200 € ist ne Stange Geld und da wir in unserem Verein selber ständig Eigen- und Fremdmittel für die "Gute Sache" akquirieren, muss ich leider passen.
"Der schnöde Mammon" macht schon vieles unnötig kompliziert.
Euch alles Gute für die Veranstaltung und einen schönen Lauf.

heleg.hoeck@web.de Am 18.10.2010 schrieb Helge aus Sinzig:

Hallo Org-Team,
nachdem vor zwei Jahren die Brocken-Challenge als hervorragende Veranstaltung schätzen gelernt hatte, aber im letzten Jahr nicht teilnehmen konnte wollte ich eigentlich in dieses Jahr wieder dabei sein. Auch nachdem ich alle Begründungen des OrgTeams gelesen habe halte ich die Erhöhung für die falsche Entscheidung und werde in 2011 nicht dabei sein.
Trotzdem wünsche ich Euch einen guten Lauf.
Helge

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 [10] 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 >> 

© web-bound 2004